Bekleidungsnäher/in – Gründe, Highlights und Aussichten
Bekleidungsnäher/innen nähen Kleider, bügeln Nähte, bringen Taschen, Reissverschlüsse oder Gürtel an und prüfen die fertigen Kleidungsstücke. Sie bedienen verschiedene Nähmaschinen, wählen geeignete Fäden und Stoffe aus und sorgen dafür, dass jedes Kleidungsstück perfekt gefertigt wird. Mit einem geschulten Auge für Details und einer Leidenschaft für Handarbeit erschaffen sie Mode, die begeistert und inspiriert.
Romy Saurer, Bekleidungsnäherin, Nähwerk IDM, 3. Lehrjahr
Die Qual der Wahl
Ich habe schon als Kind sehr gerne genäht und in der Schule immer gerne Handarbeiten gemacht. Die Kreativität und die Freude am Handwerk haben mich dazu gebracht, diesen Beruf zu wählen. Mir gefällt besonders, dass ich von Hand etwas herstelle und am Abend sehen kann, was ich erreicht habe. Es ist auch toll, mit verschiedenen Stoffen zu arbeiten und immer wieder Neues auszuprobieren. Man sollte auf jeden Fall die Volksschule abgeschlossen haben, kreativ sein und Freude am Handwerk mitbringen. Geduld und Genauigkeit sind ebenfalls wichtig.
Der Tagesablauf
Mein Arbeitstag beginnt damit, dass ich morgens in den Betrieb komme und meine Maschine einrichte. Dann schaue ich mir den Arbeitsablauf an und fange an, die Stoffteile entsprechend zusammenzunähen. Es ist wichtig, dass die Maschine gut läuft und alles richtig eingestellt ist. Ein ganz besonderes Highlight war es, die Kostüme für die Thuner Seespiele zu nähen. Das war eine grossartige Erfahrung!
Und was ist mit der Zukunft?
Nach der Ausbildung kann man in eine Änderungsschneiderei gehen oder in einem Betrieb arbeiten, der Serienproduktionen macht. Es besteht auch die Möglichkeit, das EFZ als Bekleidungsgestalter/in zu machen, um sich weiterzubilden. Mein Tipp ist: Probiert es einfach aus! Wenn ihr Freude am Nähen und an kreativer Arbeit habt, könnte das genau der richtige Beruf für euch sein. Bleibt geduldig und genau, dann könnt ihr tolle Dinge erschaffen.
